Die regionale Steuerungsgruppe zum Zusammenwachsen in der Region

Seit 2014 gibt es in unserer Region eine Gruppe von Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Zusammenarbeit und das Zusammenwachsen der verschiedenen Kirchgemeinden im Norden des Kirchenbezirks Leisnig-Oschatz zu reflektieren und voranzubringen.

Dieser Arbeitsgruppe gehören die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Kirchvorstände aller beteiligten Gemeinden an.

Um folgende Kirchgemeinden handelt es sich:

  • Calbitz-Malkwitz
  • Cavertitz
  • Dahlen-Großböhla
  • Laas
  • Lampertswalde
  • Luppa
  • Schmannewitz-Bucha
  • Sörnewitz

Im Moment ist die Steuerungsgruppe damit befasst, für unsere Region eine gemeinsame Website und einen gemeinsamen Gemeindebrief zu erarbeiten. Strukturell haben wir uns in den letzten Monaten mit dem Gedanken befasst, alle unsere Gemeinden in einem Kirchspiel zu vereinen. Freilich hat ein neues Diskussionspapier der Landeskirche diesen Prozess des Nachdenkens vorerst auf Eis gelegt und zwar deshalb, weil in dem Papier vorgeschlagen wird, bei der nächsten Strukturreform (ab 2019) kirchliche Strukturen zu schaffen, die ungefähr 4000 Kirchenmitglieder umfassen. Aus unserer Sicht, wäre es aber nicht sinnvoll, jetzt ein Kirchspiel zu bilden, das sich in wenigen Jahren schon wieder überholt hätte. Wir haben die Landeskirche daher um Rat gebeten, wie wir weiter verfahren sollen. Das Diskussionspapier der Landeskirche kann man finden unter:  www.evlks.de (einfach „Kirche im Dorf“ in die Suchleiste eingeben).

 

Praesentation - Damit Kirche im Dorf ble
Microsoft Power Point Präsentation 2.3 MB

Den Brief, den wir daraufhin an das Landeskirchenamt gesendet haben, finden Sie hier:

Brief der Steuerungsgruppe an das LKA
Information über den Stand der laufenden
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Im Moment ist die Situation offen. Die Perspektivgruppe hat ihre Arbeit aber vorerst eingestellt.

Hier finden Sie die Protokolle, die die bisherigen Sitzungen der regionalen Steuerungsgruppe dokumentieren:

Protokoll Nov 2015.pdf
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Protokoll der Sitzung vom 18.06.2014.pdf
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Anlage_1_Protokoll_18062014.pdf
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Anlage_2_Protokoll_18062014.pdf
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Protokoll der Sitzung vom 24.09.2014.pdf
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Protokoll der Sitzung vom 01.06.2015.pdf
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Veranstaltungslandkarte.pdf
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Protokoll 1. Juli 2015.pdf
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Anlage zum Protokoll vom 1. Juli 2015 Mu
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Protokoll der Sitzung vom 02.09.2015.pdf
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Und hier finden Sie den von der Steuerungsgruppe erarbeiteten Zeitplan für die Kirchspielbildung:

Zeitplan für die Bildung eines Kirchspiels wie im September beschlossen
Zeitplan für die Bildung eines Kirchspie
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Am 1. Oktober 2015 traf sich eine Arbeitsgruppe, die mit der Konzeption eines Gemeindebriefes für die Region beauftragt ist. Grundsätzlich lohnt es sich, Zeit, Mühe und Ideen in die Kirchennachrichten zu stecken, erreichen diese doch viel mehr Gemeindeglieder als die einzelnen kirchlichen Veranstaltungsangebote.

Ergebnisse Oktober 2015
Sitzung zur Konzeption eines Kirchspielb
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Das möchte ich der Arbeitsgruppe, die an einem Gemeindebrief für die gesamte Region arbeitet, gern mit auf den Weg geben:

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

regionale Ziele / Visionen für die Gemeindearbeit in der Region

  • Wir wollen als Kirche in der Region die über die Jahre gewachsenen lokalen kirchlichen Besonderheiten bewahren und fortführen.
  • Wir wollen, dass die Kirchenmusik ein zentraler Bestandteil des kirchgemeindlichen Lebens bleibt oder in bestimmten Orten der Region wieder wird. Insbesondere soll es keine Gottesdienste ohne Musik geben. Aus unserer Sicht wird sich dieses Ziel nur dann erreichen lassen, wenn wir eine weitere Stelle im Bereich der Kirchenmusik schaffen.
  • Wir nehmen wahr, dass die Pfarrer unserer Region, aber auch die ehrenamtlichen Leitungsgremien einen bedeutenden Teil ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungs- und Bauangelegenheiten befasst sind. Wir wünschen uns, dass diese Verwaltungstätigkeit von einer anderen kompetenten Person ausgeführt wird und die Pfarrerin / die Pfarrer; aber auch die Kirchenvorstände die so frei werdende Arbeitszeit für ihre genuinen Aufgaben nutzen. Die Pfarrer hätten so mehr Zeit für Seelsorge und Besuche, für die Gestaltung von Gottesdiensten und Kasualien, für Bildungsarbeit. Der Kirchspielvorstand bzw. die Kirchgemeindevertretungen könnten stärker theologisch und inhaltlich arbeiten.


Materialien zur regionalen Visitation April / Mai 2015

Visitationen werden in den Kirchgemeinden in regelmäßigen Abständen durchgeführt, um die Arbeit der Kirchgemeinde auf allen Ebene (also Verwaltung, pfarramtliche Tätigkeiten, Kirchenmusik) zu überprüfen und gegebenfalls Impulse zu deren Verbesserung zu geben.

Im Vorfeld solch einer Visitation, die im Normalfall durch ein Team (Superintendent, Kirchenmusikdirektor, Bezirkskatechetin u.a.) durchgeführt wird, schreiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchgemeinde sog. Vorberichte, in der sie Ihre Arbeit bzw. das Leben der Kirchgemeinde darstellen.

 

Hier finden Sie nun die Vorberichte, die von den Mitarbeiterinnen unserer Gemeinde verfasst wurden.

Allgemeiner Bericht über die Gemeindearbeit
Visitationsvorbericht der KG Schmannewit
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Beschreibung der gemeindepädagogischen Arbeit mit Kindern in unserer Kirchgemeinde
Visitationsbericht Kinderarbeit Kirchge
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Beschreibung der Konfirmandenarbeit unserer Kirchgemeinde
Konfirmandenarbeit.pdf
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Dies sind die Voten des Visitationsteams:

Bericht Sup.pdf
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Visitationsbericht Dr. Mütze.pdf
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Visitationsbericht Jan Schmidt.pdf
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Visitationsbericht Jugendarbeit Kretzsch
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Visitationsbericht KMD_C_D_S.pdf
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Visitationsbericht Schilke.pdf
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Hier sehen Sie Fotos, die während der Visitation gemacht wurden.

Die ersten Bilder halten Eindrücke vom Eröffnungsgottesdienst in Lampertswalde fest, dem sich ein heiteres Beisammensein im Burgcafé anschloss, bei schönstem Wetter wie man sieht.

Und das sagt Superintendent Arnold Liebers nach der Visitation:

 

Liebe Gemeindeglieder,

vom 19.04.15 bis 03.05.15 waren wir zu Besuch bei Ihnen. Wir – das sind die Mitglieder der Visitationsgruppe unseres Kirchenbezirkes.  Während verschiedenen Gemeindeveranstaltungen haben Sie uns gesehen oder auch gehört. Außerdem konnte ich eine Fülle persönlicher Gespräche mit allen haupt- und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der gesamten Region führen. Es waren für alle Beteiligten 14 intensive Tage.

Am eindrücklichsten habe ich die beiden Abende in Schmannewitz erlebt – den regionalen Gemeindeabend am 21.04. und das regionale Treffen der Kirchenvorstände am 29.04.

 

Anstehende Probleme und Herausforderungen bisheriger, aber auch Chancen und mögliche Wege zukünftiger Gemeindearbeit haben wir - nach meinem Empfinden - so ehrlich wie realistisch angesprochen.  Nun gilt es Wege zu gehen, auf die wir Bewährtes mitnehmen, auf denen wir aber auch Neues wagen können. Dabei habe ich immer die vertraute Melodie und den zuversichtlichen Text des Gesangbuchliedes im Sinn: “Vertraut den neuen Wegen...” (EG 395).

 

Das Lied endet gewissermaßen mit einem Aufbruch: “Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehe offen. Das Land ist hell und weit.”

“Das Land ist hell und weit...” – da sehe ich vor mir die unverwechselbar schöne und weite Landschaft rund um Cavertitz, Dahlen und Schmannewitz, die so zusammengehört wie die Christenmenschen in dieser Region.

Ich wünsche Ihnen allen - und auch mir selber -, dass wir uns vom guten Geist dieses Liedes anstecken lassen und uns auf den Weg machen. Sehr herzlich danke ich – im Namen der gesamten Visitationsgruppe – allen, die die Visitation in den Kirchenvorständen, in den Pfarrämtern und in den Gemeindekreisen mit vorbereitet haben, ebenso danke ich den vielen ehrenamtlichen Helfern in den Gemeinden und unseren hauptamtlichen Mitarbeitern für ihre treue Arbeit. Sehr bewegt hat mich das Vertrauen, das mir während der vielen persönlichen Gesprächen entgegengebracht wurde.


So grüße ich Sie – wiederum im Namen der gesamten Visitationsgruppe – in sehr herzlicher Verbundenheit,


Ihr Arnold Liebers,

Superintendent