Die Kirche zu Ochsensaal

© Foto 05/2011 C. Mette
© Foto 05/2011 C. Mette

Die Dorfkirche zu Ochsensaal stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahre 1575 wurde die Kirche erstmalig erwähnt. Ihr schlichter romanischer Baustil ist heute noch spürbar. Im Dreißigjährigen Krieg, der Ochsensaal genauso wie Schmannewitz schwer getroffen hatte, wurde sie von den Soldaten als Pferdestall benutzt.

Im Jahr 2011 wurde die Kirche grundlegend erneuert. Die Sanierungsarbeiten können Sie noch einmal im Bautagebuch nachvollziehen.

Gegenwärtig wird die Orgel der Kirche restauriert. Bilder und Informationen dazu finden Sie hier.

Innenaufnahmen

Kirche zu Ochsensaal vor der Sanierung © Foto 04/2011 C.Mette
Kirche zu Ochsensaal vor der Sanierung © Foto 04/2011 C.Mette

In der Neuen Sächsischen Kirchengalerie von 1901 steht über die Kirche Ochsensaal: "Die Kirche ist klein, ihre Erbauungszeit unbekannt, die gewölbte Apsis ist jedenfalls der älteste Teil derselben , und das Schiff später einmal daran gebaut. 1896 ist sie durch Blitzschlag geschädigt, restautriert worden. Sie hat einen kleinen Dachreiter von Holz, 1842 gebaut , der am Westgiebel der Kirche ausfgesetzt ist. Von ihren zwei Glocken ist die größere 1843 von G.A. Jauck in Leipzig umgegossen und vergrößert und hat den Ton des, die kleinere ist 1887 von einem Gemeindegliede geschenkt worden. Sie hat den Ton f, ist auch von Jauck gegossen und trägt die Inschrift `Luc 14.17 Kommet es ist alles bereit'. [...] Die Orgel ist 1880 vom Orgelbauer Schrickel in Eilenburg neu gebaut." (Neue Sächsische Kirchengalerie. Unter Mitwirkung der sächsischen Geistlichen hrsg. v. D. Georg Buchwald, Pfarrer an der Nordkirche zu Leipzig. Ephorie Oschatz, Leipzig 1901, Sp. 612)

Historische Aufnahmen

Wer aus den Gemeinden über historische Aufnahmen der Kirchen verfügt, kann Sie uns gern für eine Veröffentlichung zur Verfügung stellen. Wir fertigen eine Kopie an und Sie erhalten das Original umgehend zurück.

Läuteordung Ochsensaal.pdf
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